MediTree

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FAQ

Die wichtigsten Antworten zu Zugang, Sichtbarkeit und Freigabe.

Was bietet MediTree?

MediTree hilft einer Familie, Verwandtschaftsbeziehungen und von Familienmitgliedern eingetragene gesundheitliche Aussagen gemeinsam zu strukturieren. MediTree diagnostiziert nicht, berechnet kein Erkrankungsrisiko und gibt keine medizinischen Empfehlungen.

Wer sieht den Stammbaum?

Nach Eingabe eines gültigen Familiencodes kannst du die Personenprofile und Verwandtschaftsbeziehungen dieser Familie sehen. Ein Familien-Admin muss deine Identität anschließend bestätigen. Gesundheitliche Aussagen anderer Mitglieder bleiben bis dahin vollständig verborgen.

Was kann ich während der Prüfung tun?

Du wählst oder erstellst dein eigenes Personenprofil und erhältst einen persönlichen Bestätigungscode. Diesen übermittelst du einem Familien-Admin über einen bereits vertrauten Kommunikationsweg. Eigene Aussagen kannst du schon vorbereiten; sie bleiben vorläufig und nur für dich sichtbar, bis ein Admin dich freigibt.

Wie funktioniert ein persönlicher Familiencode?

Ein Familien-Admin kann vorab ein Personenprofil anlegen und dafür einen einmalig nutzbaren persönlichen Code erzeugen. Der Code ist nur für diese Person bestimmt, verknüpft genau dieses Profil und darf nicht weitergegeben werden.

Wer sieht Gesundheitsangaben nach der Freigabe?

Familienweit veröffentlichte Aussagen sind für aktive Mitglieder derselben Familie sichtbar. Allgemeine Familienaussagen zeigen weder eine betroffene Person noch den eintragenden Nutzer. Private Gesundheitsnotizen sind nicht der Zweck von MediTree.

Warum muss ein Code außerhalb von MediTree bestätigt werden?

Eine E-Mail-Adresse oder ein Familiencode allein beweist nicht, wer eine Person innerhalb der Familie ist. Der Rückkanal ermöglicht einem Familien-Admin, den Antrag über einen bekannten Kontaktweg einer realen Person zuzuordnen. Teile den Bestätigungscode nur direkt mit einem Admin.

Wie werden sensible Daten verschlüsselt?

Namen und Inhalte gesundheitlicher Einträge werden im Anwendungsserver mit AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie die Datenbank erreichen. Jede Familie verwendet einen eigenen Schlüssel; in der Datenbank liegt davon nur eine durch Scaleway Key Manager verschlüsselte Fassung. Der Server kann berechtigte Daten wieder entschlüsseln. Das ist zusätzliche Anwendungsverschlüsselung, aber keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.